Blog

Publikationen

Erinnerungs- und Versöhnungsarbeit in ethnopolitischen Spannungsgebieten

Januar 22, 2004, Author: KNNKT

Erinnerungs- und Versöhnungsarbeit in ethnopolitischen Spannungsgebieten:
Das Beispiel Südafrika

Die Aufarbeitung von begangenem Unrecht wird meist als Voraussetzung für eine nachhaltige Friedensförderung betrachtet. „Wahrheit“ und Erinnerung bewirken jedoch noch keine Versöhnung. Das Risiko, sich dem Teufelskreis von Rechtfertigungen zu verstricken, ist hoch und kann Schmerz und Verbitterung vertiefen.

Die Autorin geht der Frage nach, wie eine Erinnerungsarbeit anzulegen ist, die eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit fördern und zu Verständigung beitragen möchte. Zwei sehr unterschiedliche Ansätze aus Südafrika werden beleuchtet: Sie zeigen, dass innovative Initiativen nötig sind, die im pädagogischen Schonraum Austausch von Erinnerungen und grenzüberschreitendes Erleben des „Anderen“ ermöglichen. Zugleich bedarf es aber auch öffentlicher Erinnerungsräume, die es einem breiten Publikum erlauben, sich der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit unverbindlich anzunähern.

Autorin: Stephanie Schell-Faucon (2004)
Verlag: Iko-Verlag für Interkulturelle Kommunikation;
Einband: Broschiert
Preis: 64,90 €
Seiten: 538
Format: A5 | 148 x 210 mm
Erschienen: 18. Oktober 2004
ISBN-10: 3889397441
ISBN-13: 978-3889397447